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Prof. Dr. Holger Rogall Umweltökonomie, Ökologische Ökonomie, Neue Umweltökonomie |
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von Markus Gerhard
Handelbare Emissionsrechte werden schon seit langem als ideales umweltpolitisches Instrument angesehen. In der praktischen Umweltpolitik überwog in der Vergangenheit jedoch die Skepsis gegenüber diesem Instrument, weil man den Vorschlag, handelbare Emissionsrechte einzusetzen, für nicht praktikabel hielt. In der Tat ergeben sich bei dem Versuch, das Instrument der handelbaren Emissionsrechte in der Praxis anzuwenden, größere Schwierigkeiten und Widerstände. Der Autor analysiert die Probleme, die sich bei der praktischen Anwendung handelbarer Emissionsrechte ergeben. Erst eine solche Analyse erlaubt es zu beurteilen, ob und unter welchen Bedingungen handelbare Emissionsrechte in der praktischen Umweltpolitik mit Aussicht auf Erfolg eingesetzt werden können. Mit dem vorliegenden Titel sollen die Bedenken der Praktiker ausgeräumt werden, indem sie ernst genommen werden. Es soll so eine Brücke von der umweltpolitischen Theorie zur umweltpolitischen Praxis gebaut werden. Diesem Zweck dient auch die Dokumentation und Analyse der zwei wichtigsten implementierten Lizenzlösungen in der USamerikanischen Luftreinhaltepolitik.
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Autor |
Wirtschaftswissenschaftler | ||
| Erscheinungsjahr: 2000 ; Seitenanzahl: 363 ; ISBN 3-89700-252-3 | |||
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von Petra Kreis-Hoyer
Der so genannte "Treibhauseffekt" stellt eines der drängendsten Probleme unserer Zeit dar. Gelingt es nicht, die Anreicherung der dafür verantwortlichen "Treibhausgase" in der Atmosphäre zu beschränken, droht eine Erwärmung der Erdoberfläche mit schwerwiegenden Folgen für den Menschen.
Petra Kreis-Hoyer untersucht die Frage, ob handelbare Treibhausgaszertifikate ein geeignetes Mittel zur Lösung dieser Aufgabe darstellen. Aufbauend auf einer regional differenzierten Kosten-Nutzen-Analyse des Klimaschutzes erarbeitet sie konkrete Ausgestaltungsvorschläge für ein solches Zertifikatesystem. Im Mittelpunkt ihrer Analyse steht die spieltheoretisch ausgerichtete Untersuchung von Teilnahmeanreizen und von Maßnahmen zur Stabilisierung einer einmal erreichten Klimakooperation.
Insgesamt kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass ein sinnvoll konzipiertes internationales Zertifikatesystem einen wertvollen Beitrag zu einer ökonomisch effizienten und ökologisch effektiven Bekämpfung des Treibhauseffektes leisten könnte.
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Autor |
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| Erscheinungsjahr: 2000 ; Seitenanzahl: 300 ; ISBN 3-8244-0521-0 | |||
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von K. L. Brockmann, M. Stronzik, H. Bergmann
Mit dem Protokoll von Kioto verpflichten sich die Industrieländer erstmals verbindlich zu einer Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen. Für die EU und Deutschland ergibt sich daraus die Notwendigkeit zusätzlicher klimapolitischer Maßnahmen. Das Protokoll stellt mehrere Instrumente bereit - Emissionsrechtehandel, Joint Implementation und Clean Development Mechanism -, die es den Vertragsstaaten ermöglichen sollen, ihre Reduktionsverpflichtungen flexibel zu erfüllen. Der vorliegende Band untersucht, welche Konsequenzen sich hieraus für eine an Kosteneffizienz ausgerichtete Instrumentenwahl in der deutschen und Europäischen Klimapolitik ergeben. Neben einer Bewertung der bisherigen Verhandlungsergebnisse, der gesetzten Ziele und der vorgesehenen Flexibilisiereungsinstrumente wird in besonderem Maße auf die Bedeutung der Transaktionskosten bei der Wahl klimapolitischer Instrumente, auf frühzeitige Vermeidungsaktivitäten (Early Crediting) sowie auf rechtliche Fragen bei der Joint Implementation von Kohlendioxid-Zertifikatesystemen eingegangen.
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Autor |
K. L. Brockmann: Diplomvolkswirt
M. Stronzig: Diplomwirtschaftsingenieur H. Bergmann: Mitarbeiterin im "Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung" |
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| Erscheinungsjahr: 1999 ; Seitenanzahl: 154 ; ISBN 3-7908-1232-3 | |||
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von Holger Bonus (Hrsg.)
Die mehr als dreißigjährige Diskussion über Zertifikate zeigt, dass der Weg zu einer marktwirtschaftlich ausgerichteten Umweltpolitik steinig ist. Immer wieder wurde die Idee, den Umweltschutz mit Zertifikaten ökonomisch effizient ökologisch treffsicher zurealisieren, von Zweifeln an der Praktikabilität überlagert. Inzwischen haben aber die hohen Kosten der ordnungsrechtlichen Regulierung das Interesse der Politik an marktwirtschaftlichen Lösungen wieder gestärkt. Erste Beispiele belegen die Wirksamkeit von Umweltzertifikaten. In dieser Aufbruchstimmung will der vorliegende Band nicht nur die wissenschaftliche Diskussion aufarbeiten, sondern auch Anstöße für den praktischen Einsatz von Zertifikaten in der Umweltpolitik geben.
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Autor |
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| Erscheinungsjahr: 1998 ; Seitenanzahl: 243 ; ISBN 3-929342-46-4 | |||
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von Gerhard Maier-Rigaud
Die Umweltökonomie ist auf dem Weg zur Ausdifferenzierung instrumenteller Möglichkeiten durch die Integration des Ordnungsrechts in Preis und Mengenlösungen. Sie verspricht sich davon einen größeren Einfluss auf umweltpolitische Entscheidungen. Der Preis dieser kasuistischen Anpassung ist die Verfestigung des herrschenden systemlosen Interventionismus in der Umweltpolitik.
Im Gegensatz dazu fordert Maier-Rigaud die Entwicklung einer längst überfälligen Theorie der Umweltpolitik. In Anlehnung an die Theorie der Wirtschaftspolitik ist eine systematische Zuordnung von Zielen und Instrumenten auszuarbeiten.
Den Lizenzen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil mit ihnen die ökologischen Mengenziele unmittelbar implementiert werden. Ein Unterlaufen des Ziels durch privatökonomische und gesamtwirtschaftliche Prozesse wird vermieden. Maier-Rigaud fordert deshalb, das Mengenziel vorzugsweise bei den zentralen Inputgrößen des Wirtschaftsprozesses einzusetzen. Im Zentrum des Buches stehen konkrete Vorschläge für Lizenzen in verschiedenen Bereichen der Umweltpolitik.
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Autor |
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| Erscheinungsjahr: 1994 ; Seitenanzahl: 222 ; ISBN 3-926570-66-0 | |||