Prof. Dr. Holger Rogall
Umweltökonomie, Ökologische Ökonomie, Neue Umweltökonomie

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Rücknahmeverpflichtung

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Nachhaltigkeit, Ordnungspolitik und freiwillige Selbstverpflichtung

von K. Rennigs, K. L. Brockmann, H. Koschel, H. Bergmann, I. Kühn

Als Leitbild der internationalen Umwelt- und Entwicklungspolitik hat sich der Begriff einer nachhaltigen Entwicklung spätestens seit der Rio-Konferenz 1992 durchgesetzt. Zunehmend wird anerkannt, dass die wirtschaftliche Entwicklung absolute Belastungsgrenzen der Natur berücksichtigen muss. Dadurch stellt sich die Frage, wie Maßnahmen, die innerhalb eines Konzeptes einer nachhaltigen Entwicklung vorgeschlagen werden, ordnungspolitisch zu bewerten sind.

Im ersten Teil wird aus einer ordo-liberalen Perspektive ein allgemeines Prüfraster zur ordnungspolitischen Bewertung umweltpolitischer Maßnahmen. entwickelt. Im zweiten Teil wird das Prüfraster auf ein zur Zeit viel und kontrovers diskutiertes umweltpolitisches Instrument - freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft - angewendet.

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Autor

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Erscheinungsjahr: 1997 ; Seitenanzahl: 292 ; ISBN 3-7908-0975-6

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Wettbewerbskonformität von Rücknahmeverpflichtungen im Abfallbereich

von Guido Benzler, Marianne Halstrick-Schwenk, Paul Klemmer, Klaus Löbbe

Durch Rücknahmepflichten, die den Geboten und damit den ordnungsrechtlichen Instrumenten der Umweltpolitik zuzurechnen sind, sollen die Materialströme in den Produktionsprozess zurückgeleitet werden. Auf diese Weise sollen das Abfallaufkommen gemindert, der Rohstoffverbrauch gedrosselt und ein erster Schritt in die sog. Kreislaufwirtschaft getan werden. Rücknahmepflichten sind zugleich Kernelement der sog. Produktverantwortung, die in der Umweltpolitik und in der Abfallgesetzgebung immer stärker betont wird: Um dem Verursacherprinzip stärkere Geltung zu verschaffen, sollen die Hersteller mit den Entsorgungskosten der Produkte konfrontiert werden, um sie dazu anzuregen, ihre Erzeugnisse umweltfreundlicher zu gestalten. Die dabei entstehenden Kosten - sowohl für die Produktentwicklung und Markteinführung als auch für die Rücknahme und Verwertung - sollen in den Preis der Produkte eingehen, letztlich also dem Endverbraucher in Rechnung gestellt werden. Auf diese Weise soll die Internalisierung der externen Kosten, d.h. die verursachergerechte Zurechnung der sonst der Allgemeinheit aufgebürdeten Entsorgungskosten, erreicht werden, zugleich soll ein Wettbewerb um die effizienteste Lösung des Externalitätenproblems erreicht werden...

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Autor

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Erscheinungsjahr: 1995 ; Seitenanzahl: 120 ; ISBN 3-928739-16-6

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