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Prof. Dr. Holger Rogall Umweltökonomie, Ökologische Ökonomie, Neue Umweltökonomie |
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von G. Halbritter, R. Bräutigam, T. Fleischer, S. Klein-Vieltauer, C. Kupsch, H. Paschen
Das Schlagwort "nachhaltige Mobilität" steht im Zentrum der aktuellen verkehrspolitischen Diskussion und verweist auf das Ziel, die Entwicklung des Verkehrs mit ökologischen Anforderungen ins Gleichgewicht zu bringen. Diesem Ziel stehen bei der konkreten Umsetzung eine Vielzahl von Hemmnissen entgegen. Wissenschaftliche Politikberatung soll zur Versachlichung der oft sehr emotional geführten Diskussion im Bereich der Verkehrspolitik beitragen. Die Untersuchung der Wirkungen und Folgen von Eingriffsmaßnahmen stand daher im Mittelpunkt dieser im Auftrag des erstellten Studie.
Von besonderer Bedeutung für die Ausgestaltung verkehrspolitischer Optionen sind die neuen Organisationsmöglichkeiten des Verkehrs, wie sie sich durch die Einführung moderner Informations- und Kommunikationstechniken (IuK-Techniken), häufig auch Telematik genannt, ergeben. In dieser Studie werden der Stand der Telematiktechniken und -dienste angesprochen, sowie die Möglichkeiten, diese Dienste so zu gestalten, dass sie der Erreichung der angestrebten verkehrspolitischen Ziele dienen.
Preise sind ein wesentliches Steuerungselement zur Erreichung von Verhaltensveränderungen. Moderne IuK-Techniken bieten ganz neue Möglichkeiten, preisliche Maßnahmen gezielt zur Verkehrslenkung einzusetzen. Die Wirksamkeit und die Folgen unterschiedlicher preislicher Maßnahmen, wie Straßenbenutzungsgebühren und Erhöhung der Mineralölsteuer, wurden untersucht. Eine differenzierte einkommensabhängige Analyse zeigt sehr unterschiedliche Belastungen.
Die Autoren hoffen, nicht nur dem Deutschen Bundestag als Auftraggeber dieser Studie eine Entscheidungshilfe, sondern auch der interessierten Öffentlichkeit eine wichtige Grundlage für eine differenzierte Meinungsbildung in diesem schwierigen Politikfeld gegeben zu haben.
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Autor |
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| Erscheinungsjahr: 1999 ; Seitenanzahl: 362 ; ISBN 3-503-04805-7 | |||
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herausgegeben von Buchwald/ Engelhardt
Unbestritten ist der Verkehr - insbesondere der Kfz-Verkehr - einer der größten Verursacher von Umweltproblemen. So ist der Verkehrsbereich Hauptverursacher des steigenden NOx- und CO2-Ausstoßes und aller damit verbundenen Folgen, Bodenversiegelung, Verlärmung und Zerschneidung von menschlichen und tierischen Lebensräumen sind weitere bekannte Umweltprobleme. Nichts Wesentliches hat sich in den letzten Jahrzehnten getan, was die durch den Verkehrsbereich verursachte Umweltmalaise gemindert hatte. Im Gegenteil: alle Maßnahmen, wie z.B. der Katalysator oder die noch nicht zu erfüllende umweltpolitische Zielsetzung der CO2-Reduzierung, werden weitgehend durch die Zunahme des Kfz-Verkehrs kompensiert. Nach wie vor gilt die unbegrenzte Mobilität - heute im europäischen Rahmen - offensichtlich als ein zentrales Oberziel der Europäischen Politik.
Der Schwerpunkt des Bandes II Umweltbeiträge zur Verkehrsplanung beschränkt sich auf die derzeitige - rechtlich verankerte - Praxis der umwelt-/naturschutzplanerischen Beiträge zum Verkehrsplanungsprozess. Ansatzweise werden auch Hinweise für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Planungsstruktur für die Umwelt- und Verkehrsplanung aufgezeigt, wobei die neuesten Entwicklungen der Europäischen Umweltpolitik Berücksichtigung finden.
Die in Band II zusammengestellten Fachbeiträge sollen den "state of art" der momentanen Planungspraxis dokumentieren. Dazu werden langjährig in der Anwendung erfahrene Verwaltungs- und Planungspraktiker als Autoren gewonnen. Der Schwerpunkt dieses Bandes liegt also im planungstechnischen, nicht im planungswissenschaftlichen Bereich.
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Autor |
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| Erscheinungsjahr: 1999 ; Seitenanzahl: 311 ; ISBN 3-87081-132-2 | |||
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herausgegeben von Robert Gaßner, Rolf Kreibich, Roland Nolte
Das ungebremste Verkehrswachstum und dessen ökonomische, ökologische und soziale Folgewirkungen zeigen deutlich die Grenzen unserer heutigen Mobilitätskonzepte auf. Zur Lösung der drängenden Probleme müssen neue, integrierte Konzepte entwickelt werden, die langfristig sowohl die Mobilität sichern als auch die Umwelt erhalten.
In dem vorliegenden Sammelband werden von Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mögliche Bausteine zu einem künftigen, an den Leitzielen einer nachhaltigen Entwicklung orientierten Verkehrssystem kritisch beleuchtet. Das Spektrum reicht dabei von eher technikorientierten Themen wie dem Einsatz von Telematikanwendungen im Verkehr sowie neuen Fahrzeugkonzepten über innovative Verkehrskonzepte bis hin zu psychosozialen Fragestellungen im Zusammenhang mit Mobilitätszwängen und -bedürfnissen.
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Autor |
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| Erscheinungsjahr: 1997 ; Seitenanzahl: 339 ; ISBN 3-407-85320-3 | |||
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von Astrid Epiney und Reto Gruber
Europas Volkswirtschaften sehen sich zunehmend mit einer immer komplexeren verkehrspolitischen Herausforderung konfrontiert. Einerseits werden die vorhandenen Transportkapazitäten - ohne entsprechende Gegenmaßnahmen - bald erschöpft sein. Andererseits nehmen die negativen Auswirkungen auf die Umwelt immer bedrohlichere Ausmaße an.
Gerade im Bereich des Straßen- und Schienenverkehrs wird - mit Blick auf das Verkehrsaufkommen der letzten Jahrzehnte und die Verkehrszuwachsprognosen - die eminente Wichtigkeit einer adäquaten Einbeziehung ökologischer Aspekte in die verkehrspolitischen Zielsetzungen und Konzepte deutlich.
Der vorliegende Band geht deshalb der Frage nach, welche rechtlichen Vorgaben dem EG-Vertrag für die Ausgestaltung der gemeinsamen Verkehrspolitik zu entnehmen sind, wobei der Akzent auf dem Stellenwert ökologischer Belange liegt. Ausgehend von der Darstellung der primärrechtlichen Grundlagen und einem kurzen Abriss der bisherigen Entwicklung der gemeinsamen Verkehrspolitik wird deren Stand im Bereich des Straßen- und Schienenverkehrs aufgezeigt und kritisch gewürdigt. Dabei wird namentlich die Frage erörtert, ob und inwieweit die gemeinsame Verkehrspolitik die vertraglichen Vorgaben wirklich berücksichtigt.
Nach einem Exkurs, in dem die Beziehung zur Schweiz Gegenstand der Erörterung bilden, werden abschließend Perspektiven für Verkehr und Umwelt in der Europäischen Union entwickelt.
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Autor |
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| Erscheinungsjahr: 1997 ; Seitenanzahl: 233 ; ISBN 3-7278-1134-X | |||
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von Oscar Reuter und Ulrike Reuter
Autofrei leben in Deutschland 14 Millionen Menschen in 10 Millionen Haushalten. Jeder vierte Haushalt ist autofrei. In Großstädten haben 30 bis 40 Prozent aller Haushalte kein Auto - in innerstädtischen Wohngebieten sogar fast die Hälfte. In der großen Mehrheit sind die Haushaltsmitglieder mit ihrem autofreien Leben durchaus zufrieden: sie sind mobil, nehmen besondere Erlebnisqualitäten ihrer autofreien Fortbewegung wahr und sparen viel Geld.
Die Autorin und der Autor liefern auf der Grundlage eigener qualitativer und quantitativer Erhebungen eine umfassende, detaillierte und systematische Beschreibung des autofreien Lebens in der Stadt und entwerfen stadt- und verkehrsplanerische Förderstrategien.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem praxisorientierten Konzeptvorschlag zur Einrichtung autofreier Stadtquartiere in bestehenden innerstädtischen Wohngebieten. Damit sollen die autofrei lebenden Menschen in den gemeinschaftlichen Genuss eines autofreien Wohnumfeldes kommen. Die kleinen und großen Menschen sollen dort ungestört von Autoabgasen und Autolärm und ungefährdet vom Autoverkehr im gesamten Straßenraum gehen, fahrradfahren, spielen, verweilen oder sich unterhalfen können.
Dos vorliegende Buch richtet sich an alle Menschen in der Politik, der Verkehrs- und Stadtplanungspraxis sowie in Verkehrs-, Bürger- oder Umweltinitiativen, die das autofreie Leben näher kennen lernen und unterstützen wollen.
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Autor |
Oscar Reutter, geboren 1958, hat an der Universität Dortmund Raumplanung studiert und arbeitet in der Verkehrsabteilung am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Ulrike Reutter, geboren 1961, hat ebenfalls an der Universität Dortmund Raumplanung studiert und arbeitet im Forschungsbereich Verkehr am Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen in Dortmund. Gemeinsam haben sie zwei Kinder und leben in ihrem Haushalt seit 1988 autofrei. |
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| Erscheinungsjahr: 1996 ; Seitenanzahl: 312 ; ISBN 3-929797-29-1 | |||