Umweltstudiengänge an der FHW
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Der interdisziplinäre Bachelor-Studiengang
"Wirtschaftsingenieurwesen Umwelt und Nachhaltigkeit" mit den
Schwerpunkten Umwelt- und Qualitätsmanagement sowie Umwelt- und
Verfahrenstechnik wird in Kooperation mit der Technischen
Fachhochschule Berlin durchgeführt. Das Studium hat eine
Regelstudienzeit von sieben Semestern und schließt mit dem Grad
"Bachelor of Engineering" ab.
Das Studium gliedert sich in einen viersemestrigen ersten
Studienabschnitt (Grundstudium) und einen dreisemestrigen zweiten
Studienabschnitt (Hauptstudium). Die Studierenden erhalten sowohl eine
betriebswirtschaftliche als auch eine technisch-naturwissenschaftliche
Grundausbildung, die im Hauptstudium im jeweils gewählten
Spezialgebiet vertieft wird.
Im Grundstudium, in dem die ökonomischen und
ingenieurwissenschaftlichen Grundkenntnisse vermittelt werden,
entfallen 50% der Pflichtstunden auf die Fächer
Umweltökonomie, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,
Soziologie, Rechnungswesen und Recht. Sie werden von Lehrkräften
und in den Räumen der FHW angeboten. Der andere Teil der
Pflichtseminare entfällt auf die
mathematisch-naturwissenschaftlichen sowie ingenieur-wissenschaftlichen
Fächer, die mit Ausnahme der Statistik von Lehrkräften und in
den Räumen der TFH angeboten werden. Ergänzt wird das Angebot
durch englischsprachige Fächer im Grundstudium. Im sechsten
Semester ist die integrierte Praxisphase vorgesehen. Das letzte
Semester ist der Anfertigung der Bachelorarbeit vorbehalten.
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Schwerpunkt: Strategien der Nachhaltigkeit
Die FHW-Berlin bietet diesen Zusatz- und Ergänzungsstudiengang an,
der berufsbegleitend im Abendstudium angeboten wird und nach vier
Semestern mit einem Zertifikat abschließt. Ziel des Studiums ist
der Erwerb ökologisch und qualitätsorientierten
Managementwissens. Umwelt- und Qualitätsmanagement werden
ergänzt um die Aspekte und Instrumente der Wirtschafts- und
Nachhaltigkeitspolitik, des Umweltrechts und der Umweltpolitik.
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Die FHW-Berlin bietet dieses Wahlpflichtfach des
Hauptstudiums im Rahmen der Studiengänge "Business Administration"
und "Econmics" im 5. Semester an. Ziel der Veranstaltung ist der Erwerb
ökologisch orientierten Managementwissens, ergänzt um die
Aspekte und Instrumente der Wirtschafts- und Nachhaltigkeitspolitik,
des Umweltrechts und der Umweltpolitik.
Zielsetzung: Betriebliches Umweltmanagement ist eine Voraussetzung zum
zukunftsfähigen Wirtschaften. Erst 1995 wurde durch das
Umwelt-Audit- Gesetz ein juristischer Rahmen geschaffen, der neben den
vorher schon geltenden Qualitätsanforderungen nun die
kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes in den gewerblichen und
seit 1998 auch in den Dienstleistungsunternehmen erforderlich macht. In
den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Instrumenten zum
betrieblichen Umweltschutz entwickelt worden, wie z.B. die
Ökobilanz, die Produktlinienanalyse, Umweltkennzahlen, das
Umweltkostenmanagement und die Stoffstromanalyse, durch deren Anwendung
deutlich wurde, dass Ökonomie und Ökologie sich durchaus
ergänzen können. Durch Umweltschutzmassnahmen im Unternehmen
können Kosten und Ressourcen verringert werden. Damit dies
allerdings gelingt, müssen alle Akteure des Unternehmens
dafür sensibilisiert und die Betriebsabläufe durch die
„Umwelt- und Reststoffbrille“ betrachtet werden. Ziel des
Themenfeldes „Umweltmanagement“ ist es, dass die
Studierenden die Rahmenbedingungen für nachhaltiges und
zukunftsfähiges Wirtschaften kennenlernen sowie Möglichkeiten
erkennen, nachhaltiges Wirtschaften in Unternehmen, Verbänden und
sonstigen Institutionen umzusetzen. Dafür werden in dem
interdisziplinär zusammengesetztem Themenfeld zunächst die
Anforderungen, Gesetze, Instrumente und Lösungsmöglichkeiten
für die Berücksichtigung von Umweltbelangen in der Wirtschaft
in vier Lehrveranstaltungen getrennt behandelt. Diese Veranstaltungen
bereiten aus der jeweiligen speziellen Sichtweise ein
Unternehmensplanspiel vor, in das dann alle Veranstaltungen gemeinsam
münden und die theoretisch erlernten Inhalte am Ende des Semesters
in einem 2tägigen Unternehmensplanspiel praktisch angewendet
werden sollen.
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